Fassadensanierung eines Wohn- und Geschäftshauses in Stadthagen

Das Wohn- und Geschäftshaus steht unter Denkmalschutz.

Es weist zahlreiche Verzierungen aus Stuck wie Gesimse, Konsolsteine, Fensterbekrönungen und Ornamente mit Putten und Fruchtgehängen auf. Diese sind mittlerweile stark geschädigt. Es besteht dringender Handlungsbedarf zur Sicherung der gesamten Stuckornamentik.

Auch der Altanstrich der Fassadenfläche hat Risse bekommen, blättert teilweise ab und soll erneuert werden.

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Die Puttenfelder sind stark geschädigt.

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Der Sockel weist Risse in der Farb- und Putzschicht auf.

Der Keller hat feuchte Wände. Um das Gebäude in Zukunft vor eindringender Feuchtigkeit zu schützen, ist geplant den Sockelbereich von außen abzudichten. Das Einlegen einer Drainage soll zusätzlich für eine bessere Wasserableitung sorgen.

Begonnen wird mit den Abdichtungsarbeiten an den Kellerwänden. Die Wände müssen zuerst frei gelegt werden. Anschließend wird der abgängige Sockelputz abgeschlagen. Die Wände werden mit Ausgleichsputz geebnet und anschließend mit Bitumendickbeschichtung abgedichtet.

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Die gemauerten Kellerlichtschächte konnten nicht erhalten bleiben, da sie sich während der Freilegungsarbeiten vom Mauerwerk lösten. Nun mussten neue Lichtschächte vorgesetzt werden.

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Vor die Abdichtung wurden schützend Dämmplatten gestellt. Umlaufend wurden Drainagerohre verlegt und die Aushubbereiche neu verfüllt. Zuletzt wurde ein Kiesstreifen ausgebildet und die Pflasterflächen wieder angearbeitet.

Im Juli wurde die Fassade eingerüstet und die Arbeiten an den Fassaden sind begonnen worden. Die unterschiedlichen Farbschichten wurden abgenommen, um die schichtbildende Haut zu entfernen. Die Fassaden zeigten bereits an vielen Stellen Aufbeulungen durch sich  vom Untergrund ablösende Farbschichten.

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Das Haus ist eingerüstet.

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Die Fassaden werden vom Anstrich befreit.

Nach dem Abbeizen der Fassaden kommen unterschiedliche Putzarten und Spachtelflächen zum Vorschein, die auch rissbehaftet sind. Derzeit wird untersucht, inwieweit die Flächen für den Neuanstrich vorbehandelt werden müssen und welches Farbmaterial das geeignete ist. Zudem kann man anhand der Farbschichten ablesen, welche Farbtöne historisch sind. Die Farbtonwahl wird ebenfalls mit dem Bauherren und der Unteren Denkmalschutzbehörde abgestimmt.

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An dem Engel sind die verschiedenen Farbschichten frei gelegt.

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Der mittig angeordnete Engelskopf muss neu angefertigt werden.

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Die Fassadenflächen mussten aufgrund unterschiedlichster Beschaffenheiten komplett überarbeitet werden.

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Abgängige Gesimse und Stuckeinfassungen der Fenster mussten komplett entfernt werden.

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Dieses Puttenfeld konnte vor Ort nachgearbeitet werden.

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Dieses profilierte Gesimsteilstück musste ersetzt werden.

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Gesimse, Zierkonsolen und Fenstereinfassungen sind wieder hergestellt.

Nach den letzten Anstricharbeiten wird das Gerüst abgebaut. Lediglich der Sockelbereich muss aufgrund der kalten Witterung im kommenden Jahr fertig gestellt werden. Dort fehlt noch der Putz und die letzten Malerarbeiten.

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Fertig gestellte Fassade

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Der Sockelputz muss in 2011 hergestellt werden.

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Im April 2011 konnte der Sockelputz fertig gestellt werden.

Zur Vollendung der Maßnahme erfolgte der Anstrich des Sockels.

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