Denkmalsanierung

Sanierung der Musikmuschel im Kurpark Bad Nenndorf

Kupferdach

Ersatz der Kupferdacheindeckung.

nachher

Die Musikmuschel von 1912 nach der Fertigstellung.

Vorab wurde für die Stadt eine Modernisierungsvoruntersuchung geleistet. Anschließend entschied man sich für die umfassende Sanierung. Diese umfasste hauptsächlich die Neueindeckung des Daches mit Kupferblech, den Ersatz der maroden Pergolakonstruktionen über den seitlichen Eingängen sowie die Aufarbeitung der Außenfassaden. Die Fassaden werden von den vorhandenen Anstrichen befreit und nach der Vorbehandlung der gerissenen Putzflächen neu gestrichen. Die Sandsteinsockel wurden frei gelegt und im rückwärtigen Bereich wurde der Sockel durch einen neuen drainierten Kiesstreifen gegen anstehende Feuchtigkeit geschützt. Die Fenster wurden von einem Tischler aufgearbeitet. Die vorhandene Elektroinstallation wurde überarbeitet und die Beleuchtung optimiert. Die Arbeiten wurden von September bis November 2010 durchgeführt.

Sanierung der Säulenanlage um die Tuffsteinquelle in Bad Eilsen

Vierung1

Die Sockelbereiche der Säulen wurden teilweise durch Vierungen ergänzt.

fertig

Nach der Fertigstellung der Anlage ist sie von oben durch eine Zinkabdeckung geschützt.

Das Wahrzeichen von Bad Eilsen, die Säulenanlage um die Tuffsteinquelle im Kurpark hat im Laufe ihrer rund 90 Jahre starke Schäden durch Witterungseinflüsse genommen. Da sie komplett frei steht und auch der Naturstein des "Gebälks" von oben nicht abgedeckt war, ist dieser Verlauf nicht verwunderlich. Die Restaurierung beinhaltete den Abtrag des vorhandenen, teilweise abblätternden Anstrichs, Ergänzungen geschädigter Tuffsteinteile durch geeignete Restauriermörtel und Tuffsteinvierungen, statische Stabilisierung der Anlage durch Erneuerung der Verankerungen mittels V4A-Stäben und Abdecken des Gebälks (=Architraven) durch eine Zinkblechkantung. Die Sanierung konnte 2010 erfogreich abgeschlossen werden.

Fassadensanierung des Stadtmuseum Obernkirchen

Spiralanker

In die ausgeschnittenen Fugen wurden Spiralanker in Mörtel eingebettet.

SmFertig

Das Stadtmuseum nach der Sanierung im Dezember 2009.

Die geputzte Fassade des Stadtmuseum zeigte viele Risse im Bereich der Brüstungen der Fenster. Die Außenwände sind massiv gemauert, jedoch sind die Brüstungen lediglich 24 cm stark vermauert. Durch die unterschiedliche Wandstärke ergeben sich unterschiedliche Bewegungen im Mauerwerk und es entstanden die Risse. Während der Sanierungsmaßnahme, die im September 2009 begann, wurde der vorhandene Putz komplett abgenommen, die gerissenen Bereiche wurden durch Spiralverankerungen gesichert und anschließend wurde ein neuer Putz aufgebracht. Anschließend wurde die Fassade neu gestrichen. Zeitgleich erfolgten Reparaturarbeiten an den Dachanschlüssen wie Windfedern und Traufkästen. Von innen wurden die sogenannten Heizkörpernischen zusätzlich gedämmt, so dass der Wärmedämmwert dem der stärkeren Wände angeglichen wurde.

Sanierung der Musikschule in Bückeburg

Die Sanierung der Musikschule umfasste die komplette Außenhülle des Gebäudes, aber auch Arbeiten im Innenbereich. Die Dacheindeckung wurde in Teilen ersetzt, nachdem die maroden Dachüberstände erneuert waren. Der Eingangsbereich zum Keller erhielt eine Überdachung. Der Balkon auf der Gartenseite wurde neu abgedichtet und die darüber montierte Wellkunststoff-Überdachung konnte abgebaut werden.
Einige wenige Holzfenster sind ausgetauscht worden. Alle anderen wurden aufgearbeitet. Der Fassadenanstrich ist komplett erneuert worden. Der Kellerbereich erhielt eine horizontale und vertikale Abdichtung.
Im Erdreich wurde um das Gebäude eine Drainage und neue Regenwasserleitungen verlegt.
Im Inneren des Gebäudes ist die Erneuerung der Elektroninstallation in großen Teilen erfolgt. Im gleichen Zuge wurde eine interne Brandmeldeanlage installiert. Die von der Neuinstallation beeinträchtigten Räume erhielten eine Komplettrenovierung mit neuem Bodenbelag und Tapeten. Die Inneneinrichtung wurde seitens der Musikschule erneuert.
Diese Grundsanierung wurde Anfang 2005 abgeschlossen.
MSM_alt1.JPG
Innenhofbereich mit starkem Efeubewuchs
MSM_neu4.JPG
Nach der Entferung des Efeus wurde die angegriffene Fassade saniert


Sanierung des Giebels - Landfrauenschule in Bückeburg

Die Sanierung beinhaltete das Entkernen des Fachwerkgiebels, Instandsetzen des Fachwerks und wieder Ausmauern der Gefache. Die vorhandenen Kunststofffenster wurden durch denkmalgerechte Holzfenster ersetzt. Das Giebeldreieck erhielt eine Lärchenverkleidung zum besseren Schutz vor Schlagregen. Im Inneren wurden zeitgleich die angrenzenden Räume im Obergeschoss umstrukturiert. Die Außenwand erhielt nach der Instandsetzung eine Innenschale aus Lehmsteinen mit einer Hinterfüllung aus Leichtlehm. Die Decken und Wände wurden nach der Elektroinstallation mit Lehm verputzt.
Die Sanierung wurde 2004 fertig gestellt.

LFS_alt1.JPG
Der Giebel vor der Sanierung mit zementverputzten Gefachen
LFS_neu1.JPG
Nach der Sanierung ist das Giebeldreieck mit Lärchenholz als Wetterschutz verkleidet