Denkmalsanierung

Sanierung eines Fachwerkgebäudes in Schermbeck

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Das Leibzuchtgebäude der Hofanlage wurde 1735 in Fachwerkkonstruktion als Vierständerbau errichtet. Im November 2009 gab es erste Überlegungen des Eigentümers zur Sanierung des Gebäudes. Es war stark geschädigt und die nötige Instandsetzung umfasste alle Bauteile. Die Gründung der Außenwände war nicht ausreichend, da die Wände abgesackt waren und sich die Deckenbalken bereits stark verformt hatten. Das Gebäude liegt am Hang, an der Südseite war das Erdreich bereits im Sockelbereich angefüllt. Die Fundamente wurden frei gelegt und neu mit Beton unter dem neu aufzumauernden Sandsteinsockel gegründet. Die Gefache wurden für die Fachwerksanierung und Richtarbeiten entkernt. Das abgängige Fachwerk der Innen- und Außenwände wurde instand gesetzt. Anschließend wurden die Gefache der Außenwände wieder ausgemauert und in Teilbereichen verputzt. In einem weiteren Bauabschnitt sind Reparaturen an Decken und Dachwerk vorgenommen worden. Das undichte Dach aus Wellzementplatten wurde neu mit Ziegeln eingedeckt. Die Sanierung wurde von März 2010 bis Februar 2011 mit Unterbrechung zwischen dem 1. und 2. Bauabschnitt durchgeführt. Jetzt kann ein Teil des Gebäudes zur Pferdehaltung genutzt werden.

Sanierung und Umnutzung einer Leibzucht zu Ferienwohnungen in Kirchhorsten

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Eingangseite 2006

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Eingangseite 2010

2006 entschied sich der Bauherr das Leibzuchtgebäude seiner Hofanlage durch eine umfassende Sanierung dauerhaft zu erhalten. Es stand fest, dass vorerst die vorhandene Substanz gerettet werden muss. Es wurde eine erste Bestandsaufnahme gemacht und Fördermittel für das denkmalgeschützte Gebäude beantragt. Im Laufe der Vorplanung für die Sanierungsmaßnahmen reifte der Gedanke, das Leibzuchtgebäude umzunutzen und mit Ferienwohnungen auszustatten. In den Seitenbereichen der Diele entstanden 3 Ferienwohnungen mit kleinen Bädern und jeweils einem Hochbett. Der Bereich der ehemaligen Kammern wurde mit 2 großzügigeren Wohnungen ausgestattet. Im April 2008 konnte mit der Sanierung der Außenhülle und der statischen Sicherung begonnen werden. Anschließend erfolgte die Umnutzung und der Ausbau im Innenbereich. Ende Oktober 2009 konnte die Maßnahme abgeschlossen werden. Auf der Internetseite von Familie Gottschalk können Sie das Ferienhaus besuchen.
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Die Diele zu Beginn der Sanierung

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Die Diele nach der Fertigstellung


Sanierung des Torhauses vom Rittergut Remeringhausen

Das Torhaus der Gutsanlage ist knapp 72 m lang und bildet mit der Tordurchfahrt die Front der Gutsanlage, welche von einem Wassergraben umgeben ist. Im Oktober 2004 wurde mit der Sanierung begonnen. Im Inneren des südwestlichen Teils des Gebäudes wurde der ehemalige Stall entkernt und der Boden für eine neue Bodenplatte ausgehoben. Die Holzbalkendecke musste zum Teil ersetzt werden. Die ursprüngliche Konstruktion mit Holzständern auf Sandsteinsockeln wurde nach historischem Vorbild rekonstruiert. Das Dach wurde mit alten Hohlziegeln neu eingedeckt. Die größten Räumlichkeiten des südwestlichen "Flügels" im Torhaus werden nun als Weinlager mit Verkauf genutzt. Die Fassade des Torhauses wurde gereinigt und neu verfugt, die Sandsteineinfassungen sorgfältig durch Ergänzungen restauriert. Einige Gewände mussten hierbei komplett ersetzt werden. Es wurden neue Fenster aus Eiche eingebaut. Die Brettertüren wurden ausgetauscht, um den Stallcharakter des Gebäudes zu erhalten. Der bisherige Kuhstall im nördöstlichen Teil des Torhauses wurde zum Veranstaltungsraum ausgebaut. Die massive Decke, die 1930 nach einem Brand neu eingezogen wurde, wurde neu verputzt. Der Boden wurde stilgerecht mit rustikalen Ziegelsteinen und Sandsteinen gestaltet. Der seitlich an den "Kuhstall" angrenzende Gebäudeteil ist als Sanitärbereich ausgebaut worden. Hier sind Toiletten und eine Küche für Veranstaltungen untergebracht. Durch die Baumaßnahmen und die vorgesehenen neuen Nutzungsmöglichkeiten ist neben den wirtschaftlichen Erträgen auch der Erhalt der historischen Bausubstanz gesichert. Die Realisierung einer solchen Maßnahme, bei der historische Gebäudeteile durch eine sinnvolle Neunutzung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden sollen, ist nur möglich indem neben den denkmalpflegerischen Vorgaben und Gegebenheiten auch die heutigen vielseitigen Anforderungen der Bautechnik, des Brandschutzes und des Baurechts in Einklang gebracht werden.
Familie von Schöning organisiert auf dem Rittergut Remeringhausen regelmäßig öffentliche Veranstaltungen, zu denen jeder herzlich Willkommen ist, um die Anlage mit dem angrenzenden Park zu besuchen. Die Gutsanlage liegt an der B65 bei Stadthagen.

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Vorher: Stallnutzung
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Nachher: Veranstaltungsraum

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unsanierte Fassade auf der Graftseite
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fertig gestellte Fassade im Innenhof

Sanierung und Umbau eines denkmalgeschützten ehemaligen Wohn- und Geschäftshauses zu einem Restaurant in Obernkirchen

Das Fachwerkgebäude ist im 17. Jahrhundert als Wohn- und Geschäftshaus errichtet worden. Der Gewölbekeller im rückwärtigen Bereich des Gebäudes weist sogar die Jahreszahl von 1618 auf dem Sandsteinsturz des Eingangs auf. Zum Ende des 19. Jahrhunderts ist das Gebäude schon modernisiert und zu Wohnzwecken umgebaut worden. Nach jahrelangem Leerstand wurde 2001die umfassende Sanierung in Angriff genommen. Im Rahmen der Stadtsanierung konnte die Maßnahme finanziell unterstützt werden. Gleich zu Beginn der Arbeiten stellte sich heraus, dass das Gebäude sogar von dem Echten Hausschwamm befallen war. Die Konsequenz daraus erforderte die komplette Entkernung des Gebäudes um alle befallen Hölzer zu finden und auszubauen. Nachdem das Fachwerk zum Teil ersetzt und gerichtet war, konnte mit der neuen Ausmauerung mit Ziegelsteinen begonnen werden. Die Gefache wurden von außen wieder verputzt. Von Innen erhielten die Außenwände einen neuen Aufbau aus Holzwolleleichtbauplatten mit Putz. Das Dach wurde mit Holzschalung und alten Hohlziegeln neu eingedeckt. Das Gebäude erhielt eine Stahlbetonbodenplatte mit Dämmung und einem Belag aus Sandsteinplatten. Die Decken sind mit neuen Eichendielen belegt worden. Im Bereich der Diele und den Seitenbereichen wurde das Fachwerk in beiden Geschossen offen gehalten, so entstand der Restaurantbereich mit seinem besonderen Charme.

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Die zum Teil entkernte Fassade während der Bauphase
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Eingangsseite des fertig sanierten Gebäudes

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Die Diele während der Entkernungsarbeiten
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Ein Teil des heutigen Restaurantbereiches
Besuchen Sie doch mal die Speise- und Schankwirtschaft "Pfeffer & Salz" in der Langen Straße 14 in Obernkirchen.

Sanierung der ehemaligen Hofstelle Meier Meinser Straße 13 in Bückeburg OT Warber und Umnutzung zu Büroräumen


Hofansicht vor der Sanierung
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Hofansicht nach der Sanierung

Der Hof bestehend aus dem Haupthaus von 1868, dem Stallanbau und der Remise war vor der Maßnahme schon lange Zeit unbewirtschaftet. Das Gebäude ist glücklicherweise im Laufe des Jahrhunderts wenig umgebaut worden, so dass die ursprüngliche Substanz vor der Sanierung kaum verändert und verhältnismäßig gut erhalten war. Nachdem die Fassaden gereinigt und das Fachwerk Instand gesetzt wurde, konnte mit dem Innenaufbau mit Holzwolleleichtbauplatten und Putz begonnen werden. Um den Bau auf heutige Standards zu bringen, konnte im Bereich der Diele und deren Seitenbereiche auf eine neue Stahlbetonbodenplatte mit Dämmung und Fliesenbelag nicht verzichtet werden. Der Flur und die Kammern im hinteren Gebäudeteil behielten ihre alten Fliesen- bzw. Holzfußböden und Wandpaneele. Im Bereich des Flures wurde eine Decke eingezogen um den Raum vor den Kammern im Obergeschoss nutzbar zu machen. Dieser neu entstandene Raum im Obergeschoss erhielt im gleichen Zuge mit der Dachneueindeckung seine Belichtung durch 2 aufgesetzte Gauben. Die Fenster und Türen des beheizten Gebäudeteils wurden durch neue denkmalgerechte Elemente ersetzt, die gusseisernen Stallfenster konnten erhalten werden. Der beheizte Gebäudebereich wurde so geplant und gebaut, dass eine Zweiteilung der jetzigen Nutzflächen ohne erhöhten Aufwand möglich ist. Nach Fertigstellung der Sanierungsmaßnahmen innerhalb von 7 Monaten wurde der Bauerngarten, der typisch für diese Art von Höfen ist, im Süden des Gebäudes angelegt. 1996 konnte unser Büro von Gelldorf in dieses Gebäude umziehen. Die Büroflächen erhöhten sich für uns von 146 m² auf immerhin 430 m².
1999 erhielt Gisela Wehmeyer den Denkmalpflege-Preis von der Sparkassenstiftung Hannover für die gelungene Sanierung des Hofes.

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Gartenseite vor der Sanierung
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Gartenseite nach der Maßnahme

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Ansicht der Diele vor der Umnutzung
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Die Diele als Büro

Modernisierung und Umbau eines Wohn- und Geschäftshauses in Rinteln

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Die Straßenfront des Gebäudes vor der Baumaßnahme

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Die Ansicht nach der Neugestaltung der Fassade

Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude aus dem 19. Jahrhundert in der Klosterstraße in Rinteln wurde im Erdgeschoss für die Geschäftsräume der Rechtsanwälte Box, Dr. Inoue & Kretzer GbR umfassend umgebaut und modernisiert. Vor der Maßnahme war das Geschoss in 2 Wohnungen und ein Büro unterteilt, nun wurde es zu einer Bürofläche von ca. 215 m² umgestaltet. Die Eingänge wurden verändert, so dass die Mieter der oberen Geschosse einen separaten Eingang auf der Rückseite des Gebäudes haben und die Kanzlei von der Straßenseite zu begehen ist. Die Umbauarbeiten umfassten Veränderungen an Raumgrößen durch Abbruch und Aufbau von Wänden, sowie die Versetzung von Türöffnungen und ähnlichem. Nach den Rohbauarbeiten erfolgte die Erneuerungen der Haustechnik, Anputzarbeiten, Bodenbelags- und Malerarbeiten. Im März 2006 konnte die Anwaltskanzlei in ihre neuen Räume einziehen. Anschließend wurden noch die Fassaden neu gestaltet.

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Der neue Eingangsbereich mit einem Alu-Glas-Element
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Der moderne Konferenzraum mit offenem Küchenbereich

Sanierung und Umnutzung eines Stallbereiches in Selliendorf bei Bückeburg

Der ehemalige Stall ist 1890 in Fachwerkbauweise errichtet worden und grenzt an das Hauptgebäude der Hofstelle. Im Rahmen der Sanierung und statischen Sicherung der Wände und Decken sollte der Stall auch zu Büroräumen und einem kleinen Hofcafe umgebaut werden. Die Fachwerkkonstruktion war zum Teil sehr marode und musste in einem Bereich komplett ersetzt werden. Der auszubauende Bereich erhielt eine neue Bodenplatte mit Dämmung, Zementestrich und Belag. Die Außenwände wurden mit alten Ziegeln neu ausgemauert und innen mit Holzwolleleichtbauplatten und Putz versehen. Die Fassaden wurden gereinigt und neu verfugt. Die neuen Eichentore mit den dahinter liegenden Alu-Glaselementen wirken einladend. Die 2002 durchgeführte Sanierungsmaßnahme konnte durch Fördermittel unterschiedlicher Stellen unterstützt werden.

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Die Fassade war vor der Sanierung komplett gestrichen
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Der ehemalige Stall nach der Sanierung

Sanierung einer denkmalgeschützten Scheune in Helpsen

Die Scheune wurde 1819 erstellt. Sie dient als Unterstand für landwirtschaftliches Gerät. 2000 konnte die Scheune nur noch bedingt ihren Zweck erfüllen. Sie war stark verformt, da die Fundamente nachgaben. Nach Beantragung und Bewilligung des Abrisses der Scheune entschied sich der Eigentümer doch noch für die Erhaltung und Sanierung. Durch die finanzielle Unterstützung von einigen Fördermittelstellen konnte das Gebäude Instand gesetzt und danach wieder genutzt werden. Die Sanierung umfasste die Neugründung des abgesackten Sockels, die Instandsetzung des Fachwerkgefüges und das Wiederherstellen der Gefache mit Ziegelmauerwerk außen und Lehmstaken innen.

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Die Schiefstellung ist hier deutlich zu sehen
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Nach der Fertigstellung ist das Gebäude wieder gerichtet