Denkmalsanierung
Sanierung eines Fachwerkgebäudes in Schermbeck
Sanierung und Umnutzung einer Leibzucht zu Ferienwohnungen in Kirchhorsten
Eingangseite 2006
Eingangseite 2010
Die Diele zu Beginn der Sanierung
Die Diele nach der Fertigstellung
Sanierung des Torhauses vom Rittergut Remeringhausen
Familie von Schöning organisiert auf dem Rittergut Remeringhausen regelmäßig öffentliche Veranstaltungen, zu denen jeder herzlich Willkommen ist, um die Anlage mit dem angrenzenden Park zu besuchen. Die Gutsanlage liegt an der B65 bei Stadthagen.
Vorher: Stallnutzung
Nachher: Veranstaltungsraum
unsanierte Fassade auf der Graftseite
fertig gestellte Fassade im Innenhof
Sanierung und Umbau eines denkmalgeschützten ehemaligen Wohn- und Geschäftshauses zu einem Restaurant in Obernkirchen
Das Fachwerkgebäude ist im 17. Jahrhundert als Wohn- und Geschäftshaus errichtet worden. Der Gewölbekeller im rückwärtigen Bereich des Gebäudes weist sogar die Jahreszahl von 1618 auf dem Sandsteinsturz des Eingangs auf. Zum Ende des 19. Jahrhunderts ist das Gebäude schon modernisiert und zu Wohnzwecken umgebaut worden. Nach jahrelangem Leerstand wurde 2001die umfassende Sanierung in Angriff genommen. Im Rahmen der Stadtsanierung konnte die Maßnahme finanziell unterstützt werden. Gleich zu Beginn der Arbeiten stellte sich heraus, dass das Gebäude sogar von dem Echten Hausschwamm befallen war. Die Konsequenz daraus erforderte die komplette Entkernung des Gebäudes um alle befallen Hölzer zu finden und auszubauen. Nachdem das Fachwerk zum Teil ersetzt und gerichtet war, konnte mit der neuen Ausmauerung mit Ziegelsteinen begonnen werden. Die Gefache wurden von außen wieder verputzt. Von Innen erhielten die Außenwände einen neuen Aufbau aus Holzwolleleichtbauplatten mit Putz. Das Dach wurde mit Holzschalung und alten Hohlziegeln neu eingedeckt. Das Gebäude erhielt eine Stahlbetonbodenplatte mit Dämmung und einem Belag aus Sandsteinplatten. Die Decken sind mit neuen Eichendielen belegt worden. Im Bereich der Diele und den Seitenbereichen wurde das Fachwerk in beiden Geschossen offen gehalten, so entstand der Restaurantbereich mit seinem besonderen Charme.
Die zum Teil entkernte Fassade während der Bauphase
Eingangsseite des fertig sanierten Gebäudes
Die Diele während der Entkernungsarbeiten
Ein Teil des heutigen Restaurantbereiches
Sanierung der ehemaligen Hofstelle Meier Meinser Straße 13 in Bückeburg OT Warber und Umnutzung zu Büroräumen
Hofansicht vor der Sanierung
Hofansicht nach der Sanierung
Der Hof bestehend aus dem Haupthaus von 1868, dem Stallanbau und der Remise war vor der Maßnahme schon lange Zeit unbewirtschaftet. Das Gebäude ist glücklicherweise im Laufe des Jahrhunderts wenig umgebaut worden, so dass die ursprüngliche Substanz vor der Sanierung kaum verändert und verhältnismäßig gut erhalten war. Nachdem die Fassaden gereinigt und das Fachwerk Instand gesetzt wurde, konnte mit dem Innenaufbau mit Holzwolleleichtbauplatten und Putz begonnen werden. Um den Bau auf heutige Standards zu bringen, konnte im Bereich der Diele und deren Seitenbereiche auf eine neue Stahlbetonbodenplatte mit Dämmung und Fliesenbelag nicht verzichtet werden. Der Flur und die Kammern im hinteren Gebäudeteil behielten ihre alten Fliesen- bzw. Holzfußböden und Wandpaneele. Im Bereich des Flures wurde eine Decke eingezogen um den Raum vor den Kammern im Obergeschoss nutzbar zu machen. Dieser neu entstandene Raum im Obergeschoss erhielt im gleichen Zuge mit der Dachneueindeckung seine Belichtung durch 2 aufgesetzte Gauben. Die Fenster und Türen des beheizten Gebäudeteils wurden durch neue denkmalgerechte Elemente ersetzt, die gusseisernen Stallfenster konnten erhalten werden. Der beheizte Gebäudebereich wurde so geplant und gebaut, dass eine Zweiteilung der jetzigen Nutzflächen ohne erhöhten Aufwand möglich ist. Nach Fertigstellung der Sanierungsmaßnahmen innerhalb von 7 Monaten wurde der Bauerngarten, der typisch für diese Art von Höfen ist, im Süden des Gebäudes angelegt. 1996 konnte unser Büro von Gelldorf in dieses Gebäude umziehen. Die Büroflächen erhöhten sich für uns von 146 m² auf immerhin 430 m².
1999 erhielt Gisela Wehmeyer den Denkmalpflege-Preis von der Sparkassenstiftung Hannover für die gelungene Sanierung des Hofes.
Gartenseite vor der Sanierung
Gartenseite nach der Maßnahme
Ansicht der Diele vor der Umnutzung
Die Diele als Büro
Modernisierung und Umbau eines Wohn- und Geschäftshauses in Rinteln
Die Straßenfront des Gebäudes vor der Baumaßnahme
Die Ansicht nach der Neugestaltung der Fassade
Der neue Eingangsbereich mit einem Alu-Glas-Element
Der moderne Konferenzraum mit offenem Küchenbereich
Sanierung und Umnutzung eines Stallbereiches in Selliendorf bei Bückeburg
Der ehemalige Stall ist 1890 in Fachwerkbauweise errichtet worden und grenzt an das Hauptgebäude der Hofstelle. Im Rahmen der Sanierung und statischen Sicherung der Wände und Decken sollte der Stall auch zu Büroräumen und einem kleinen Hofcafe umgebaut werden. Die Fachwerkkonstruktion war zum Teil sehr marode und musste in einem Bereich komplett ersetzt werden. Der auszubauende Bereich erhielt eine neue Bodenplatte mit Dämmung, Zementestrich und Belag. Die Außenwände wurden mit alten Ziegeln neu ausgemauert und innen mit Holzwolleleichtbauplatten und Putz versehen. Die Fassaden wurden gereinigt und neu verfugt. Die neuen Eichentore mit den dahinter liegenden Alu-Glaselementen wirken einladend. Die 2002 durchgeführte Sanierungsmaßnahme konnte durch Fördermittel unterschiedlicher Stellen unterstützt werden.
Die Fassade war vor der Sanierung komplett gestrichen
Der ehemalige Stall nach der Sanierung
Sanierung einer denkmalgeschützten Scheune in Helpsen
Die Scheune wurde 1819 erstellt. Sie dient als Unterstand für landwirtschaftliches Gerät. 2000 konnte die Scheune nur noch bedingt ihren Zweck erfüllen. Sie war stark verformt, da die Fundamente nachgaben. Nach Beantragung und Bewilligung des Abrisses der Scheune entschied sich der Eigentümer doch noch für die Erhaltung und Sanierung. Durch die finanzielle Unterstützung von einigen Fördermittelstellen konnte das Gebäude Instand gesetzt und danach wieder genutzt werden. Die Sanierung umfasste die Neugründung des abgesackten Sockels, die Instandsetzung des Fachwerkgefüges und das Wiederherstellen der Gefache mit Ziegelmauerwerk außen und Lehmstaken innen.
Die Schiefstellung ist hier deutlich zu sehen
Nach der Fertigstellung ist das Gebäude wieder gerichtet