Denkmalsanierung

Sanierung eines denkmalgeschützten Fachwerkgebäudes in Obernkirchen OT Gelldorf

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Gebäude vor der Sanierung

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Gebäude nach der Sanierung

Die Leibzucht des Gelldorfer Hofes Dorfstraße 29 wurde 1849 erbaut. Sie sticht hervor durch ihre außergewöhnlichen "Schaumburger Mützen", die vorspringen Giebel, die mit Ziegeln behängt sind. Normalerweise sind diese Giebel abgerundet. Schon 1991 wurde der erste Schritt zur Sanierung, das Aufmaß des Gebäudes, vorgenommen. Nachdem Ende 2002 Fördermittel beantragt wurden, die vorerst nicht bewilligt werden konnten, ging es erst im Sommer 2004 mit der Planung weiter. Anfang 2005 stand die Bezuschussung von der EU, dem Land und dem Landkreis fest und es wurde im April mit dem ersten Bauabschnitt begonnen. Dieser umfasste die Sanierung der Fachwerkwände, statische Sicherungen am Dachwerk und die Neueindeckung des Daches. Die Arbeiten mussten aufgrund der Vorgaben der Förderer im August 2005 fertig gestellt sein. Im zweiten Bauabschnitt folgte der Einbau einer Stb.-Bodenplatte, einer Holzdecke aus Eichendielung, das Putzen der Wände und der Einbau der Fenster und Außentüren. Die Frist zur Fertigstellung der geförderten Leistungen war Ende Mai 2006. Weitere noch anstehende Arbeiten, u.a. Fliesen-, Bodenbelags- und Malerarbeiten, musste der Bauherr nun ohne finanzielle Unterstützungen durchführen. Es wurde ein Grundofen in der Diele eingebaut und der Schornstein in der Küche errichtet. Der Grundofen wird durch isolierte Schächte und die dadurch strömende warme Luft auch die "Kammern" beheizen können. Das Gebäude erhielt zudem Fußbodenheizung in den Bereichen die mit Fliesen oder Platten belegt werden. Und in den Kammern, auch im Obergeschoss, wird eine Wandheizung für angenehmes Klima sorgen. Der Bodenaufbau mit Dämmung, Fußbodenheizung und Zementestrich vervollständigte den Ausbau. Später wurde die große Diele und die angrenzenden Räume mit Cottoplatten belegt. Die Wände wurden gestrichen und abschließend wurden die Wohnräume mit Eichen-Fußboden versehen. Ende 2007 konnte die Maßnahme erfolgreich abgeschlossen werden.

Sanierung, Modernisierung und Umnutzung des denkmalgeschützten Meierhofes in Achum von 1649

Die Maßnahmen wurden in zwei Bauabschnitte gegliedert, da das Gebäude auch während der Bauzeit von den Eigentümern genutzt werden musste. Im ersten Bauabschnitt wurde zunächst der ehemalige Wohnwirtschaftsteil saniert und zur Nutzung als Dielencafe der Familie Schütte umgestaltet. Im zweiten Bauabschnitt ist das Kammerfach mit Teilen des Flettbereiches saniert und modernisiert worden. Im Zuge der Sanierung musste das Fachwerk weitestgehend entkernt werden. Die abgängige Konstruktion wurde gerichtet und hydraulisch um ca. 20 cm angehoben. Zerstörte und marode Hölzer und Anschlüsse wurden durch Eichenbalken ersetzt und nach historischem Vorbild miteinander verbunden. Die Gründung wurde soweit erforderlich mit Sandsteinblöcken erneuert. Die westliche Kübbungswand, zum heutigen Parkplatz, ist nach Abbruch des Stalles, nach dem Vorbild der östlichen Wand rekonstruiert worden. Die äußeren Gefache wurden mit Vollziegel ausgemauert und mit einem Putz aus Trass-Kalk versehen. Aus bauphysikalischen Gründen unter der Berücksichtigung der Problematiken bei Innendämmung wurden an die Außenwände innenseitig Holzwolleleichtbauplatten (sog. "Sauerkrautplatten") angebracht, die ebenfalls mit Kalkmörtel verputzt wurden. Im Innenbereich benötigte der Bau gemäß des heutigen Standards eine neue Bodenplatte. Im Bereich der Diele erhielt der Betonboden wie auch der spätere Belag nach altem Vorbild ein leichtes Gefälle. Der Tischler fertigte denkmalgerechte Fenster und Außentüren nach historischem Vorbild aus Eiche. Gleiches gilt auch für die Innentüren, Klappen und Luken. Lediglich für das zurückliegende Dielentorelement erfolgte der Einbau einer Aluminium-Glaskonstruktion. Die schmalen Profile lassen das Element filigraner und somit weniger auffällig erscheinen. Die Dacheindeckung wurde mit Ton-Hohlziegeln erneuert. Eine den Brandschutzanforderungen entsprechende Trennung zwischen Wohnteil und Dielencafe wurde ebenso berücksichtigt wie die Anforderungen an den Wärmeschutz (EnEV). Die Gebäudetechnik wurde nach heutigem Bedarf erneuert.
2003 war die Sanierung und Umnutzung erfolgreich abgeschlossen.


Der Nordgiebel vor der Sanierung

Nach der Sanierung -
unten sind Eichenbohlen in den Gefachen eingesetzt


Die Südfassade vor der Sanierung
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und nach der Sanierung



Die Diele diente vor der Maßnahme als Abstellbereich

Jetzt ist hier das Dielencafe

Sanierung eines denkmalgeschützten Herrenhauses in Apelern von 1590

Die Sanierung beinhaltete die Neueindeckung des Daches und die Instandsetzung der Fassade. Das Dach wurde nach der Instandsetzung der geschädigten Deckenbalken mit Sollingsandsteinplatten nach historischem Vorbild eingedeckt. Zur Belichtung des Dachgeschosses sind an der Nord- und Südseite je 6 Dachgauben mit Holzfenster eingebaut worden. Ziersteine aus Sandstein am Dach und der Fassade mussten großteils restauriert bzw. ergänzt werden. Der abgängige Putz der Sandsteinfassaden im Stil der Weserrenaissance wurde entfernt und durch Muschelkalkputz ersetzt. Abschließend ist eine Blitzschutzanlage installiert worden.
Die Sanierung konnte 2001 abgeschlossen werden.


Das Herrenhaus vor der Sanierung ...

... und nach der Sanierung

Sanierung eines denkmalgeschützten Gutshofes in Apelern

Die Gebäude des Gutshofes bilden ein Rechteck, welches durch einen Wassergraben umschlossen ist. Von Süden gibt es eine Zufahrt durch das Torhaus von 1595, welche in den großflächigen Innenhof führt. Der älteste Teil des Herrenhauses mit dem Turm wurde 1561 im Stil der Weserrenaissance errichtet. Die östliche Erweiterung des Herrenhauses wurde 1786 in Fachwerkkonstruktion erbaut. Das an das Haupthaus angrenzende Sommerhaus, mit dem Turmvorbau und der Verlegung des Eingangs ist auf das Jahr 1888 datiert. Die Entstehungszeit der Stallgebäude und Scheunen ist im Einzelnen nicht bekannt, sie werden aber im 16., teils im 18. Jhd. errichtet worden sein. Die umfangreich angestrebten Sanierungsmaßnahmen sind vor Beginn in Bauabschnitte unterteilt worden. Im ersten Bauabschnitt wurden die Dachkonstruktionen und Decken des ehemaligen Pferdestalles und Putenstalles instand gesetzt. Im gleichen Zuge wurde die undichte Dacheindeckung durch neue Hohlfalzziegel ersetzt. Das Dach des Sommerhauses, der Türme und der großen Scheune inkl. der notwendigen statischen Sicherungen der Dachwerke wurde im zweiten Bauabschnitt in Angriff genommen. Der folgende dritte Bauabschnitt vervollständigte die Dachsanierungen der Gutsanlage, denn nun wurde der ehemalige Schweinestall, das Torhaus und der Zwischentrakt saniert. Komplizierte Instandsetzungen an maroden Deckenbalken bei darunter liegenden Wohnbereichen fordern bei solchen Maßnahmen den Statiker und den Zimmermann. Im Zuge der denkmalgerechten Sanierung wurden im Innenbereich gleich zusätzliche Maßnahmen ausgeführt um den Wohnkomfort zu verbessern. An dem Zwischentrakt sind ebenfalls die Fachwerk- und Sandsteinfassaden saniert worden.
Die Sanierungen wurden 2005 abgeschlossen.

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Die Toreinfahrt zum Gutshof vor der Sanierung
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Das Torhaus mit neuer Dacheindeckung

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Ein Teil der Dachlandschaft vor der Sanierung
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Der gleiche Bereich nach der Dachsanierung

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Das abgedeckte Dach der Scheune
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Das neu eingedeckte Dach der Scheune

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Der marode Zwischentrakt vor der Sanierung
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Abschluss der Sanierungsmaßnahmen auf dem Gutshof: Der fertige Zwischentrakt

Sanierung, Modernisierung und Umbau einer denkmalgeschützten Hofstelle in Lauenhagen OT Hülshagen

Der Hof bestehend aus einem Wohnbereich, dem direkt angrenzenden Stallbereich und der Scheunen wurde in drei Bauabschnitten saniert und umgebaut. Hinter der straßenseitigen Ziegelmauerwerkfassade verbirgt sich ein Fachwerkbau in dem der Wohnbereich angeordnet ist. In dem ersten Bauabschnitt wurde der Wohnbereich bezugsfertig hergestellt. Die alten Fußböden wichen einem modernen Aufbau mit Fußbodenheizung. Die maroden Teile des Fachwerks wurden ersetzt. Die Fachwerkfassaden sind gereinigt und neu verfugt worden. Es wurden neue Holzfenster und Außentüren eingesetzt. Ein Grundofen, der in der großen Diele platziert ist, dient im unteren Bereich als Treppe zum Obergeschoss. Ungefähr ein Jahr später wurde das gesamte Dach neu mit Hohlziegeln eingedeckt und die Ziegelaußenwände gereinigt und neu verfugt. 2005/2006 wurde dann ein neuer Eingangsbereich für die Wohnung hergestellt, der vom Stall abgetrennt wurde. Die Wohnfläche beträgt nun ca. 410 m². Der übrig gebliebene Stallbereich wurde im gleichen Zuge umfassend saniert, er wird auch weiterhin als Pferde- und Kaninchenstall genutzt.

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Das Wohnhaus mit den seitlich angrenzenden Scheunen- und Stallbereichen vor der Sanierung

... und nach der Sanierung

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Die alte Diele mit einer Treppe nach oben

Die heutige Wohndiele mit einem Grundofen als Treppe

Sanierung, Modernisierung und Umbau eines Wohngebäudes zu einem Doppelhaus in Ahnsen

Das Gebäude ist Teil der denkmalgeschützten Mühlenanlage in Ahnsen, diente früher als Wohnhaus des Müllers und wurde großteils entkernt. Der Anbau wurde abgerissen und stattdessen ein Carport errichtet. Die Fassaden aus Ziegelmauerwerk sind von außen gereinigt und neu verfugt worden. Von innen erhielten die Außenwände eine neue tragende Innenschale aus Kalksandstein und der Zwischenraum wurde mit Dämmung gefüllt. Der neue Boden und die Decken bestehen aus Stahlbeton mit einem Aufbau aus Dämmung und Zementestrich. Die gartenseitige Fassade erhielt eine Erweiterung des Wohnraums im Erdgeschoss mit einer großflächigen Glasfassade, die durch Lärchenholzverkleidung eingerahmt ist. Das Dach wurde durch zwei Gauben ergänzt und erhielt eine Hohlfalzziegeleindeckung.
Das Gebäude wurde 2005 bezugsfertig.

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Straßenseite des alten Müllergebäudes
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Gartenseite des Gebäudes vor der Sanierung

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Straßenansicht nach der Sanierung
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Gartenseite mit Wohnraumerweiterung und Terrassenbereich